In ihrem Alter gab es nur noch eine Hoffnung, und das war der Tod. Vielleicht hielt der ja nach hundert Jahren auf der Erde sogar eine angenehme Überraschung bereit. Eine Ewigkeit mit dem Mann, den sie seit Ewigkeiten liebte. aus: »Wir sind doch Schwestern« von Anne Gesthuysen, S.89-90
Schlagwort: Wörter
Buchzitat der Woche #24
Alfreds Tagebücher hatten bei ihr weit größere Verzweiflung ausgelöst als die Gespräche mit ihm. »Ich glaube, es liegt daran, dass gesprochene Worte so flüchtig sind. Aber was niedergeschrieben ist, das kann man immer wieder hervorkramen, das ist kaum aus der Welt zu schaffen«, überlegte sie laut. aus: »Wir sind doch Schwestern« von Anne Gesthuysen, S.140-141
Buchzitat der Woche #23
Dann erzählte er Percy, die Liebe sei wie die Wellen im Meer, manchmal sanft und warm, manchmal rau und schrecklich, aber auch unendlich und stärker als der Himmel und die Erde und alles dazwischen. aus: »Getrieben – Durch ewige Nacht« von Veronica Rossi, S.311
Buchzitat der Woche #22
Hanka nickte. »So geht es mir manchmal, wenn ein Buch mich total gepackt hat«, sagte sie. »Dann kann ich kaum noch sagen, was realer ist – die Lektüre oder das, was wir so Leben nennen.« aus: »Die Frauen der Rosenvilla« von Teresa Simon, S.125
Buchzitat der Woche #21
»Sie ist schön, diese Vorstellung, man könne alles schaffen, solange man nur fest genug dran glaubt.« aus: »Dunkelherz« von Sarah Nisse, Position 1269 (E-Book)
Buchzitat der Woche #20
»Sie ist Mutter. Und eine Mutter darf der Angst nie nachgeben, wenn ihre Tochter in Gefahr ist.« aus: »Das Mädchen, das nach den Sternen greift« von Pep Bras S.49
Buchzitat der Woche #19
Und ohne dass man es mir sagen muss, weiß ich, dass echte Liebe genau das bewirkt – sie macht einen wertvoller als zuvor – wertvoller, als man es je für möglich gehalten hätte. aus: »Die Bestimmung – Letzte Entscheidung« von Veronica Roth S.404
Buchzitat der Woche #18
Ich ahnte nicht, dass alle Menschen mit dieser Leere in sich zu kämpfen haben – dass das Wichtigste am Erwachsenwerden die Frage ist, was einem innerlich fehlt und wie man diese Leere in sich nach und nach füllen kann. aus: »Bittersweet« von Miranda Beverly-Whittemore, S.341
Buchzitat der Woche #17
Denn mit jeder Minute, die man mit jemand anderem verbringt, schenkt man ihm einen Teil des eigenen Lebens und nimmt dafür einen Teil von seinem. aus: »Cassia & Ky – Die Auswahl« von Ally Condie, S.81
Buchzitat der Woche #16
Es verschlägt mir immer wieder den Atem, wie eingespielt Familien funktionieren können, es erinnert an Schwarmintelligenz. Jeder kennt seine Rolle, die Handgriffe sitzen blind, Körpersprache wird stumm gedeutet. aus: »Liebten wir« von Nina Blazon, S.62