[Rezension] Firstborn: Der Gejagte von Filip Alexanderson

Ein Fantasy-Thriller, der große Spannung bietet.

Firstborn von Filip Alexanderson

Über das Buch:

  • Titel: Firstborn: Der Gejagte
  • Autor: Filip Alexanderson
  • Seitenzahl: 448
  • Erscheinungstermin: 16. Mai 2016
  • Preis: Taschenbuch 9,99 €, E-Book 8,99 €
  • ISBN: 978-3-442-48400-3
  • Verlag: Goldmann

Bild-Quelle: Goldmann


Der_InhaltJonas führt ein hartes Leben. Der Student muss sich um seine geistig erkrankte Mutter kümmern, während er eigentlich Jura studiert. Das Studium kann Jonas  sich nur durch harte Arbeit auf Stockholms Baustellen ermöglichen, die er wegen der körperlichen Anstrengung gerne verrichtet. Jonas hat kaum Freunde und leidet immer wieder unter heftigen Migräneanfällen.

Eines Tages hat Jonas während eines Einsatzes auf dem Bau einen wirklich schlimme Migräneattacke. Er verliert komplett die Kontrolle über seinen Körper und erleidet einen schrecklichen Unfall. Mit zerstörter Schädelplatte wird Jonas ins Krankenhaus eingewiesen und überlegt wie durch ein Wunder. Bei der notwendigen Operationen entfernen die Ärzte eine merkwürdige Kapsel aus Jonas‘ Kopf. Danach ist sein Leben nicht mehr das, was es einmal war. Jonas fühlt sich frei und als würde er auch einem langen Traum erwachen. Seltsame Dinge passieren in Jonas Anwesenheit und plötzlich wird er zum Gejagten…


Meine_MeinungFirstborn: Der Gejagte von Filip Alexanderson ist ein packender Thriller mit Fantasy-Elementen. In einer verständlichen und wortgewandten Sprache ist das Buch ein leichtes Leseerlebnis.

Anfangs braucht die Handlung etwas, um zu starten und bis dahin plätschert die Geschichte unspektakulär vor sich hin. Dazu kommt, dass der Leser die meisten Ereignisse aufgrund fehlenden Wissens nicht verstehen kann. Das sorgt auf der einen Seite für eine gewisse Spannung und Neugier nach den Hintergründen zu der Geschichte, aber auf der anderen Seite auch zu einer leichten Verwirrung.

Nachdem die Handlung dann endlich richtig losgeht, bleibt das Buch durchgehend bis zum Ende spannend und extrem fesselnd. Nach und nach erfährt der Leser die Geheimnisse und Hintergründe einer verborgenen Welt. Ohne an dieser Stelle diese Welt schon zu verraten, diese ist wirklich gut überlegt, fundiert begründet und hat mit ihren Fantasy-Elementen einen fesselnden Reiz.

Der Hauptcharakter Jonas wirkt am Anfang sehr verloren und fehl am Platz, was mit der Geschichte sehr gut harmoniert. Im Verlauf des Buches deckt er seine eigene Vergangenheit und Abstammung auf, wodurch der Leser anfängt ihn und seine missliche Lage zu verstehen. Jonas ist kein sympathische Charakter, was auch für die anderen Charaktere in der Geschichte gilt, aber das passt zu der teilweise harten Stimmung im Buch. Hier geht es um das Überlebenden des Stärkeren. Genau diese ewige Kampfsituation mit vielen aktionreichen Situationen und einigen Toten, machen das Buch sehr fesselnd.

Das Ende des Buches ist unglaublich packend und endet in einem finalen Kampf auf Leben und Tod. Alle Geheimnisse und Hintergründe werden am Ende aufgedeckt und es bleiben für den Leser keine Fragen offen.


FazitFirstborn: Der Gejagte von Filip Alexanderson ist ein unglaublich packender Thriller mit Fantasy-Elementen der mich richtig gefesselt hat. Die Geschichte weißt nach einem holprigen Start mit einigen Verwirrungen eine schnell steigenden Spannungsbogen auf. Viele Kämpfe, Aktion Szenen und einige Tote, eine leicht negative Grundstimmung und einen kämpferischen Hauptcharakter machen das Buch zu einem spannungsgeladenen Leseerlebnis. Bis zum packenden Endkampf sind alle Geheimnisse gelüftet und nur der Stärkste kann überleben.

Firstborn: Der Gejagte erhält von mir 4 von 5 Herz-Punkten.

BuchherzBuchherzBuchherzBuchherzBuchherz_weiß

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2 Gedanken zu “[Rezension] Firstborn: Der Gejagte von Filip Alexanderson

  1. Hey Gina,

    es ist richtig erfrischend zu lesen wie gut dir das Buch gefiel, da ich so einige Probleme damit hatte. Ich kann auch nicht von leichter Schreibweise reden, da mich die schwedischen Namen fast kirre machten.

    Im Gegensatz zu dir mochte ich Jonas allerdings, da er zwar verloren wirkt, aber trotzdem eine Menge dafür gibt um sein Leben und das seiner Mutter zu meistern. Zudem gefiel mir die breite Fächerung der Persönlichkeiten, da wie du schon sagst, es um das Überleben der Stärkeren geht, aber der eine mehr Witz hat, der eine ernster ist usw. .

    Ich hoffe du erlaubst mir deine Rezension zu verlinken, denn ich finde deine Ansichten zum Buch wirklich interessant. Sie sind so anders als meine. ^^

    Liebe Grüße, Anja

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Anja,

      ich finde es immer wieder schön zu hören, wie anderen ein Roman gefallen hat oder auch nicht.
      Mit den schwedischen Namen kann ich dir nur zustimmen. Anfangs hatte ich damit auch starke Probleme, aber das legte sich schnell, da ich mich irgenwie dran gewöhnen konnte. 🙂

      Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn du meine Rezension verlinkst.

      Liebe Grüße,
      Gina

      Gefällt mir

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